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Bali: Island of Gods

Ubud & Jimbaran, Indonesien

Zwischen Tempeln, Dschungel und Reisfeldern

Ein bunter Schmetterling streift fast meine Kamera, Vogelzwitschern liegt in der warmen Abendluft, knorrige Wurzeln hängen von mächtigen Baumriesen herab. Dazwischen turnen neugierige Javaneraffen durch die Zweige. Nahe des Städtchens Ubud bin ich im berühmten Affenwald unterwegs – einem mystischen Regenwald mit rund 100 verschiedenen Baumarten und einer einzigartigen Atmosphäre.


Aus dem dichten Grün taucht plötzlich die steinerne Drachenbrücke auf. Wenige Schritte weiter stehe ich vor dem Pura Dalem Agung Padangtegal Tempel, dessen filigrane Verzierungen mich sofort in ihren Bann ziehen. Ubud gilt seit jeher als Zentrum der balinesischen Kunst und Kultur – und genau das spürt man hier an jeder Ecke.

Ubud – Herz der balinesischen Kultur

Kleine Galerien, traditionelle Häuser und ein lebendiges Straßenbild prägen den Ort. Rund um Ubud erstreckt sich eine sattgrüne Landschaft mit anmutigen Reisterrassen, die zu Spaziergängen und Fotostopps einlädt. Wer Bali verstehen möchte, sollte hier unbedingt Zeit einplanen.

Ein Tempel auf Bali in Ubud. Ein Steg mit links und rechts einem Teich mit Seerosen. Dahinter die Tempelanlage.

Strände, Surfen und Meeresfrüchte

Am nächsten Tag führt mich die Reise nach Jimbaran, einem kleinen Fischerdorf im Südwesten der Insel. Der Strand der Jimbaran Bay ist so idyllisch, dass ihn keine Postkarte wirklich einfangen kann. Feiner, elfenbeinfarbener Sand fällt sanft ins Meer ab – ideal auch für Familien mit Kindern.


Surfer finden rund um Bali hervorragende Bedingungen, etwa am Padang Padang Beach oder am Batu Bolong Beach. Meeresfrüchte-Fans sollten dem Kedonganan Fish Market einen Besuch abstatten: Hier landet der „Catch of the Day“ direkt vom Boot auf dem Teller.

Kunst & Kultur

Bali ist geprägt von hinduistischer Kultur und einer Vielzahl beeindruckender Tempelanlagen. Besonders sehenswert ist der Pura Tanah Lot, ein spektakulärer Meerestempel auf einer kleinen, vom Wasser umspülten Insel. Ebenfalls ein Highlight ist der Pura Ulun Danu Bratan Tempel, der malerisch am Ufer des Danau-Bratan-Sees liegt.

Essen, Ausgehen & Nightlife

Auf Bali spielt sich das Nachtleben oft direkt am Strand ab. In der Inselhauptstadt Denpasar sowie entlang der Küste rund um Seminyak und Kuta finden Nachtschwärmer zudem eine Vielzahl an Bars, Beachclubs und stylischen Clubs. Besonders bekannt ist der Double Six 66 Beach Club, eine der größten Open-Air-Discos der Insel. Direkt am Meer gelegen, verbindet er Musik, Sonnenuntergänge und Poolbereiche zu einem einzigartigen Erlebnis.Daneben bieten Locations wie der Akasaka Bali Karaoke Club oder der New Star Club weitere Möglichkeiten, den Abend lebhaft ausklingen zu lassen.

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Shopping

Besonders Ubud ist ein Paradies für Kunstliebhaber. In kleinen Boutiquen, Galerien und auf dem traditionellen Kunstmarkt finden sich handgefertigte Souvenirs und ausgefallene lokale Kunstwerke.

Highlights

Der Affenwald von Ubud begeistert mit uralten Bäumen, Tempelanlagen und frei lebenden Affen. Besonders beeindruckend ist die Offenheit der Balinesen: Sie sind äußerst gastfreundlich und teilen gern Einblicke in ihre Kultur. Religiöse Zeremonien mit farbenfrohen Sarongs, Opfergaben und geschmückten Fahrzeugen gehören zu den unvergesslichsten Erlebnissen der Insel – besonders bei Vollmond.

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Insiderwissen

Clever kombiniert ist ein Bali-Aufenthalt mit einem Städtetrip nach Singapur. Da es von Deutschland keine Direktflüge nach Bali gibt, bietet sich ein Zwischenstopp in der faszinierenden Metropole an, etwa mit Singapore Airlines.

Ein weiterer Tipp: Früh aufstehen lohnt sich. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind in den Morgenstunden noch angenehm ruhig und entfalten dann ihren ganz besonderen Zauber.


Reisebericht: Wolfgang Bieda

Reisekompass zum LandIndonesien (hier finden Sie alle wichtigen Ein- und Ausreisebestimmungen)